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Proberodung

Proberodung

18.08.2017

Tendenz zu hohen Erträgen ungebrochen

 

Liebe Zuckerrübenanbauer,

langsam nähert sich auch in der Mitte Deutschlands eine zähe Weizenernte dem Ende, die Rapsaussaat steht an, und in den Zuckerrüben ist in vielen Regionen eine zweite Fungizidmaßnahme angesagt.

 

Zu den Süddeutschen Standorten kommen jetzt neu die Proberodungen aus dem Rheinland, aus dem Raum Söllingen und Querfurt hinzu. Alle drei Standorte zeigen weit überdurchschnittliche Rübenerträge. Auffällig ist der enorme Blattapparat der Rübenbestände am Standort Söllingen, welcher aus dem stets reichlichen Wasserangebot dieses Jahres resultiert. Diese Erscheinung korrespondiert gut mit dem unterdurchschnittlichen Zuckergehalt von relativ 89 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel. Es gilt jetzt, dieses Blatt, das Kraftwerk der Pflanze, gesund zu erhalten, um jeden Sonnenstrahl in Zucker umzusetzen. Bitte achten Sie bei früh zu rodenden Flächen auf die Wartezeiten der entsprechenden Fungizidpräparate.

 

Es ist noch zu früh, um von einer nahenden Rekordernte zu sprechen. Es scheint aber zum jetzigen Zeitpunkt bereits recht wahrscheinlich, dass manchenorts die phantastischen Werte aus dem Jahr 2014 in diesem Jahr wieder erreicht oder sogar übertroffen werden.

 

 


 
 


Strube Ertragsentwicklung 2017

Grafik: Rübenertrag und Zuckergehalt nach Proberodungen in sechs Anbauregionen, 2017 und 5jähriges Mittel
 


 
Niederschlagsmengen 2017 in den Proberodungsgebieten

Grafik: Niederschlagsmengen 2017 und 10jähriges Mittel als Monatssummen bis zur ersten Proberodung Anfang August aus den Proberodungsgebieten. Quelle: DWD und eigene



Seit 45 Jahren führt Strube in 14-tägigem Rhythmus von Ende Juli bis Ende Oktober Proberodungen durch. Die Ergebnisse der Untersuchungen erscheinen als Mitteilungsblatt und im Internet.

 

Tendenz zu hohen Erträgen ungebrochen
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